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1. Woher kommt das Erdgas?

Das in Deutschland eingesetzte Erdgas stammt zu etwa 15 Prozent aus heimischen Quellen. Weit über 80 Prozent kommen aus Dänemark, Großbritannien, den Niederlanden, Norwegen und Russland. Die Vielfalt der Lieferländer sichert Deutschland langfristig eine solide Versorgung mit Erdgas. Zusätzliche Versorgungssicherheit bieten die deutschen Untertage-Gasspeicher mit einer Kapazität von zusammen mehr als 20 Milliarden Kubikmetern.

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2. Wie kann man austretendes Erdgas bemerken?

Erdgas ist geruchslos. Um jedoch austretendes Erdgas zu bemerken, fügt neu.sw dem Erdgas einen penetrant riechenden Duftstoff bei. Diese sogenannte Odorierung führt dazu, dass ausweichendes Gas schon in einer geringen Konzentration in der Umgebungsluft wahrgenommen werden kann.

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3. Was tun bei Gasgeruch?

Bei Gasgeruch müssen Fenster und Türen sofort geöffnet werden. Dabei sind alle Handlungen zu vermeiden, die zur Funkenbildung führen könnten. Es dürfen keine Lichtschalter oder elektrischen Geräte betätigt und auch keine Stecker aus der Steckdose gezogen werden.

Ganz wichtig ist, dass unverzüglich die Störstelle von neu.sw unter der Telefonnummer 0395 3500-111 informiert wird. Diese Nummer ist 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr verfügbar.

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4. Was ist die Grundversorgung?

Laut § 36 Energiewirtschaftsgesetz hat jeder Haushalt Anspruch auf die Versorgung mit Energie.

Die Energieversorger sind in den Netzgebieten, in denen sie die Grundversorgung durchführen, verpflichtet, Haushaltskunden und kleine Gewerbekunden bis 10.000 Kilowattstunden pro Jahr in jedem Fall zu versorgen. neu.sw ist Grundversorger für Erdgas in der Stadt Neubrandenburg und im näheren Umland.

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5. Warum wird der Gasverbrauch auf der Rechnung in kWh abgerechnet und wie erfolgt die Umrechnung von m³ in kWh?

Erdgas ist ein Naturprodukt. Da der Energie- und Wärmegehalt je Kubikmeter Gas schwankt, wird Gas nicht direkt nach Kubikmetern, sondern nach seinem Wärmeinhalt in Kilowattstunden (kWh) abgerechnet. Dies wird „thermische Gasabrechnung“ genannt.

Die abgenommene Gasmenge wird am Zähler in Kubikmetern (m³) gemessen. Die Umrechnung von Kubikmetern in Kilowattstunden erfolgt unter Berücksichtigung des sogenannten Gasfaktors:
Gasmenge in kWh = Gasmenge in m³ x Zustandszahl x Brennwert

Wenn Sie Ihren Gasverbrauch von m³ in kWh umrechnen möchten, multiplizieren Sie einfach Ihren Verbrauch in m³ mit dem Durchschnittswert 11,0.

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6. Was bedeuten Brennwert und Zustandszahl (Gasabrechnung)?

Der Brennwert (Normbrennwert) des gelieferten Erdgases wird nach dem Eichgesetz ständig unter Normbedingungen vom vorgelagerten Netzbetreiber ermittelt und uns monatlich mitgeteilt. Diese Normbedingungen sind in der Regel am Gaszähler des Kunden nicht vorhanden. Das heißt, der Druck und die Temperatur und damit der Wärmeinhalt des Erdgases weichen vom Normzustand ab. Der Zustand des Gases wird in der sogenannten Zustandszahl (Z-Zahl) erfasst. In dieser Größe werden der Versorgungsdruck, der mittlere Umgebungsdruck und die mittlere Temperatur berücksichtigt. Die Zustandszahl wie auch der Brennwert schwanken monatlich.

Die thermische Abrechnung von Gas erfolgt unter Beachtung der Richtlinien des DVGW-Arbeitsblattes G 685.

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7. Wie setzt sich der Gaspreis zusammen?

Der Erdgaspreis setzt sich aus einem Arbeitspreis in Cent/kWh und einem monatlichen Grundpreis zusammen. Der Grundpreis gilt bis zu einer Nennwärmebelastung von 25 kW. Für jedes weitere kW muss ein sogenannter Mehrleistungspreis (nicht bei allen Preisen) gezahlt werden. Im Arbeitspreis enthalten sind die Erdgassteuer sowie die Konzessionsabgabe. Weitere Bestandteile des Arbeitspreises sind die Bezugskosten, ein Teil der Netzkosten sowie die Vertriebskosten. Der Grundpreis dient dazu, die Kosten, die unabhängig vom Verbrauch entstehen, abzudecken. Er beinhaltet zum Beispiel die Entgelte für die Leistungsbereitstellung, für die Abrechnung, für die Messdienstleistung (Ablesung) und den Messstellenbetrieb (Zähler).

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8. Der Preis für Rohöl hat sich auf dem Weltmarkt innerhalb eines Jahres nahezu halbiert. Warum ist beim Erdgas kein vergleichbarer Preisrückgang zu beobachten?

Die Entwicklung des Rohöl-Preises hat bei der Entwicklung des Erdgas-Preises nur noch eine untergeordnete Bedeutung, die zudem weiter abnehmen wird. Es handelt sich um zwei eigenständige Märkte, deren Preisentwicklung durch größtenteils voneinander unabhängige Faktoren bestimmt wird. Mit der Liberalisierung der Energiemärkte haben sich für Erdgas zügig Spot- und Terminmärkte entwickelt. Wie auf dem Rohölmarkt ergibt sich auch hier die Preisbildung aus dem Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage.

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9. Wer hilft bei Störungen der Erdgasversorgung?

neu.sw betreibt eine Entstörungshotline 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche. Bei Problemen dieser Art rufen Sie bitte unter der Telefonnummer 0395 3500-111 an.

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