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Jahresrechnung
Wie setzt sich die Jahresrechnung zusammen?

Was ist die §19 StromNEV-Umlage?

Warum ist auf meiner Rechnung der zu zahlende Betrag negativ?

Warum ist die Einzelaufstellung in verschiedene Blöcke unterteilt?

Warum wird bei mir ein geschätzter Zählerstand ausgewiesen? Wie wurde der geschätzte Zählerstand ermittelt?

Warum wird bei mir ein berechneter Zählerstand ausgewiesen? Wie wurde der Zählerstand berechnet?

Warum wird bei der Stromabrechnung die Stromsteuer separat ausgewiesen?

Warum erfolgt beim Schmutzwasser der Zusatz "Trinkwassermenge gilt als eingeleitete Schmutzwassermenge"?



Wie setzt sich die Jahresrechnung zusammen?
Die Rechnungen haben ein Deckblatt, auf dem alle wichtigen Informationen, wie Rechnungsbetrag, Zahlungen, zukünftige Abschlagshöhe und Zahlungstermine, stehen. Auf den Folgeseiten werden die Einzelaufstellungen für jede Versorgungsleistung gezeigt. Der Abwasser-Gebührenbescheid, den neu.sw im Auftrag der Stadt bzw. der Gemeinden erstellt, wird gesondert ausgewiesen. Der Betrag des Gebührenbescheides ist auf dem Deckblatt aber selbstverständlich auch enthalten. Die beim Kunden abgelesenen Zählerstände werden per 31.12.2011 in die Jahresabrechnung eingestellt. So umfasst der Abrechnungszeitraum das vollständige Verbrauchsjahr 2011. Die Rechnung enthält zusätzlich die Stromkennzeichnung, mit der die Herkunft des Stroms dokumentiert wird, sowie die zurzeit gültigen Netzentgelte und deren Zusammensetzung. Zudem gibt sie Auskunft über Ihren Tarif, die Vertragsdauer und die entsprechende Kündigungsfrist.
Sie haben weitere Fragen zu Ihrer Jahresrechnung? HIER haben wir für Sie die wichtigsten Erläuterungen zusammengefasst.

Was ist die §19 StromNEV-Umlage?
Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat am 15. Dezember 2011 die Festlegung zur Ermittlung und zur Erhebung der neuen Umlage nach Paragraf 19, Absatz 2 der Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV) veröffentlicht.

Im Rahmen des Maßnahmepaketes zur Energiewende hat die Bundesregierung beschlossen, dass Unternehmen mit einem jährlichen Strombezug von mindestens 7.000 Benutzungsstunden und einem jährlichen Stromverbrauch an einer Abnahmestelle von mehr als 10 GWh keine Netzentgelte zahlen müssen. Der betroffene Anschlussnetzbetreiber hat dadurch geringere Entgelteinnahmen. Diese Mindereinnahmen werden in einem bundesweiten Mechanismus ausgeglichen. Das heißt, die Bundesnetzagentur hat beschlossen, dass ab dem 01.01.2012 eine Umlage (§19 StromNEV Umlage) analog zum KWK-Aufschlag eingeführt wird. Für das Kalenderjahr 2012 betragen diese 0,151 Cent/kWh bei einem Jahresverbrauch bis 100.000 kWh und 0,05 Cent/kWh für den über 100.000 kWh hinausgehenden Anteil des Jahresverbrauches. Die Umlage wird ab diesem Zeitpunkt Teil des mit dem Kunden nach dessen Vertrag vereinbarten Arbeitspreises, der sich insoweit entsprechend erhöht. Bei einem jährlichen Stromverbrauch von 2.500 Kilowattstunden entstehen daraus Mehrkosten in Höhe von rund 4,50 Euro pro Jahr (inkl. Umsatzsteuer).
Die neue Umlage ist auf den Netznutzungsentgelten (01.01.2012) separat ausgewiesen.

Diese finden Sie unter http://www.neu-sw.de/Netzzugang/Entgelte

Warum ist auf meiner Rechnung der zu zahlende Betrag negativ?
Im kaufmännischen Bereich werden positive Beträge mit einem Minus versehen. Ihre Jahresrechnung hat im Endergebnis ein Guthaben, welches wir Ihnen erstatten. Bei bekannter Kontoverbindung überweisen wir Ihnen das Guthaben auf Ihr Konto unter Angabe der Kontonummer und Bankleitzahl. Bei nicht bekannter Bankverbindung erscheint der Hinweis: Bitte teilen Sie uns Ihre Bankverbindung zur Überweisung Ihres Guthabens mit.

Warum ist die Einzelaufstellung in verschiedene Blöcke unterteilt?
Die Einzelaufstellung enthält in der Regel mehrere Abrechnungsblöcke. Für jede Versorgungsleistung wird bei Änderung der Preise bzw. bei Zählerwechsel oder ähnlichem ein neuer Abrechnungsblock dargestellt, um für Sie die entsprechende Transparenz zu erreichen. Hierdurch wird sichergestellt, dass jeder Abrechnungsblock sich auf einen Verbrauchswert bezieht, der durch einen Anfangs- und Endzählerstand beschrieben wird und für den ein einheitlicher Preis gilt, was Ihnen die Nachvollziehbarkeit der Berechnung erleichtern soll. Werden für eine Versorgungsleistung mehrere Abrechnungsblöcke dargestellt, wird eine gesonderte Gesamtsummenzeile mit dem Bruttobetrag in EUR und dem abgerechneten Verbrauch ausgewiesen.

Warum wird bei mir ein geschätzter Zählerstand ausgewiesen? Wie wurde der geschätzte Zählerstand ermittelt?
Ein Zählerstand wird als geschätzt gekennzeichnet, wenn bei der Ablesung der Zähler nicht zugänglich war. Nach der Information über die Zählerablesung versucht der Ableser bis zu zweimal den Zählerstand zu ermitteln. Ist auch beim zweiten Ableseversuch der Zugang zum Zähler nicht möglich, wird dem Kunden eine Selbstablesekarte zugestellt. Werden bis zur Abrechnung keine Ableseinformationen übergeben, wird der Zählerstand in der Regel anhand des Vorjahresverbrauchs geschätzt.
Ist uns kein Vorjahresverbrauch bekannt, wird der Zählerstand anhand typischer Verbrauchsmuster für Haushaltskunden ermittelt.

Warum wird bei mir ein berechneter Zählerstand ausgewiesen? Wie wurde der Zählerstand berechnet?
Ändert sich innerhalb eines Jahres der Preis für eine Versorgungsleistung, so erfolgt die Aufteilung der Verbrauchswerte üblicherweise nach berechneten Zählerständen. Dabei berücksichtigen wir Ihren Jahresverbrauch und typische Verbrauchsmuster für Haushalts- bzw. Gewerbekunden.

Warum wird bei der Stromabrechnung die Stromsteuer separat ausgewiesen?
Um die Abrechnung transparent zu gestalten, werden die Stromsteuer und der Arbeitspreis getrennt dargestellt. So können vom Kunden Steuer- und Preisänderungen getrennt bewertet werden. Einige Gewerbeunternehmen benötigen die getrennte Ausweisung aus steuerlichen Gründen.

Warum erfolgt beim Schmutzwasser der Zusatz "Trinkwassermenge gilt als eingeleitete Schmutzwassermenge"?
Die in das Kanalsystem eingeleitete Schmutzwassermenge wird nicht durch einen Zähler erfasst. Entsprechend den jeweiligen Satzungen über die Abwassergebühren wird die Menge des eingeleiteten Schmutzwassers mit der Menge des verbrauchten Trinkwassers gleichgesetzt.
 
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