| Treueangebot für neu.sw Kunden erweitert |
| Fast 40.000 Strom- und Erdgaskunden von neu.sw haben Ende 2009 ein Energie-Euro-Heftchen erhalten. Damit bedankte sich das Unternehmen für die Treue der Kunden zum regionalen Versorger. Nun kommen noch weitere Partner hinzu - das Studio Raumkonzepte, die KFZ-Meisterwerkstatt Rolli‘s Autoservice |
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| Häufige Fragen |
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Fragen und Antworten rund um die Energieversorgung und zur Jahresrechnung Warum brauchen wir eine Ölpreisbindung des Erdgaspreises? Warum erhielten die Privatprodukte neue Namen? Wie setzt sich die Jahresrechnung zusammen? Die Rechnung besteht aus mehreren Seiten. Ist der Rechnungsumfang notwendig? Wird es auch zukünftig Abschläge geben und kann die Höhe geändert werden? Kann ich im Jahr auch Zählerstände übergeben und wann findet die nächste planmäßige Ablesung statt? Warum wird der Gasverbrauch auf der Rechnung in kWh abgerechnet und wie erfolgt die Umrechnung von m³ in kWh? Wie ermittelt sich der Gasfaktor? Was bedeutet Brennwert und Z-Zahl (Gasabrechnung)? Wie wird der Gartenwasserzähler abgerechnet? Warum ist auf meiner Rechnung der zu zahlende Betrag negativ? Warum ist die Einzelaufstellung in verschiedene Blöcke unterteilt? Warum wird bei mir ein geschätzter Zählerstand ausgewiesen? Warum wird bei mir ein berechneter Zählerstand ausgewiesen? Warum erfolgt beim Strom eine separate Ausweisung der Stromsteuer und des Arbeitspreises? Warum erfolgt beim Schmutzwasser der Zusatz "Trinkwassermenge gilt als eingeleitete Schmutzwassermenge"? Warum steht bei mir als Ablesedatum der 31.12.2008? Deckt sich der als "Ihre Zahlungen" ausgewiesene Betrag mit meinen getätigten Überweisungen/Einzahlungen? Meine Abschläge muss ich am 30. des laufenden Monats zahlen, ist das richtig? Was bedeutet "TAD" in der Abrechnung für Multimedia/Kabelfernsehen? Warum sind der Rechnung die Stromkennzeichnung und das Preisblatt für die Netznutzungsentgelte beigefügt? 1. Warum brauchen wir eine Ölpreisbindung des Erdgaspreises? Die Preise in Deutschland verdanken wir den langfristigen Verträgen zwischen den Gasproduzenten und den deutschen Importeuren. Die Ölpreisbindung ist ein fester und wichtiger Bestandteil dieser Verträge. Die langfristigen Lieferverträge sichern nicht nur das Erschließungsrisiko und den enormen Finanzaufwand der Erdgasproduzenten ab, sondern sichern auch den deutschen Importeuren und damit allen Gaskunden auf Dauer die Versorgung mit Erdgas. Das ist besonders wichtig, da Deutschland ein rohstoffarmes Land ist. Es kann lediglich ca. 16 % seines Bedarfs aus eigenen Quellen decken. Nur mit den langfristigen Lieferverträgen ist es den deutschen Importeuren auf lange Sicht möglich, eine Versorgung mit Erdgas zu vernünftigen Preisen anzubieten. Denn die Vorräte der Erde sind begrenzt. Legt man den gegenwärtigen Verbrauch zugrunde, beträgt die Reichweite der bekannten Erdgasreserve noch rund 65 Jahre. Dazu kommt, dass immer mehr Länder von den begrenzten Vorräten profitieren wollen.Mit der Ölpreisbindung soll sichergestellt werden, dass Erdgaskunden preislich nicht schlechter gestellt werden als Heizölkunden. Verbraucher profitieren bei einem niedrigeren Ölpreisniveau von dann auch wieder niedrigeren Gaspreisen. Vor diesem Hintergrund ist es erstaunlich, dass das System der Ölpreisbindung von Produzentenseite in Zeiten niedriger Ölpreise kritisiert wird. Dagegen wird die Kritik der Verbraucher in Zeiten hoher Ölpreise laut. Das aber macht deutlich: Die Ölpreisbindung ist nicht einseitig, denn sie wirkt in beide Richtungen. >>nach oben<< 2. Warum erhielten die Privatprodukte neue Namen? Für die Energieversorger änderten sich mit der Einführung des neuen Energiewirtschaftgesetzes die Rahmenbedingungen. Wir mussten uns auf diese Veränderungen einstellen. Jetzt möchten wir auch unseren Produkten neue Namen geben. Die neuen Namen verwenden wir ab 2009. Für unsere Kunden in der Grund- bzw. Ersatzversorgung gilt die bisherige Tarifbezeichnung. >>nach oben<< 3. Wie setzt sich die Jahresrechnung zusammen? Die Rechnungen haben ein Deckblatt, auf dem alle wichtigen Informationen, wie Rechnungsbetrag, Zahlungen, zukünftige Abschlagshöhe und Zahlungstermine, stehen. Auf den Folgeseiten werden die Einzelaufstellungen für jede Versorgungsleistung gezeigt. Der Abwasser-Gebührenbescheid, den neu.sw im Auftrag der Stadt bzw. der Gemeinden erstellt, wird gesondert ausgewiesen. Der Betrag des Gebührenbescheides ist auf dem Deckblatt aber selbstverständlich auch enthalten. Die beim Kunden abgelesenen Zählerstände werden per 31.12.2008 in die Jahresabrechnung eingestellt. So umfasst der Abrechnungszeitraum das vollständige Verbrauchsjahr 2008. Die Rechnung enthält zusätzlich die Stromkennzeichnung, mit der die Herkunft des Stroms dokumentiert wird, sowie ein Preisblatt über die zurzeit gültigen Netzentgelte. Jeder Kunde erhält mit seiner Rechnung ein Anschreiben und eine Information zu unseren neuen Produktnamen. >>nach oben<< 4. Die Rechnung besteht aus mehreren Seiten. Ist der Rechnungsumfang notwendig? Die jetzige Rechnung umfasst den Gesamtzeitraum des Jahres 2008 mit allen Zählerwechseln, Tarifänderungen und Preisanpassungen für die entsprechenden Ver- und Entsorgungsleistungen Strom, Gas, Fernwärme, Wasser, Abwasser und Kabelfernsehen. Um die Rechnung verständlich zu gestalten, sind mehrere Seiten zur Erläuterung notwendig. >>nach oben<< 5. Wird es auch zukünftig Abschläge geben und kann die Höhe geändert werden? Jeder Kunde wird im Abrechnungsjahr Abschläge in gleich bleibender Höhe entrichten, die dann zur Jahresabrechnung als Zahlungen verrechnet werden. Die genaue Abschlagshöhe und die Zahlungstermine sind auf dem Deckblatt der Rechnung ersichtlich. Bei der Ermittlung der Abschlagshöhe wird in der Regel der Vorjahresverbrauch der Abnahmestelle als Bezugswert verwendet. Ändern sich die Abnahmeverhältnisse kann eine Veränderung des Abschlages vorgenommen werden. Wenden Sie sich dazu bitte an einen unserer Mitarbeiter im Kundenservice oder unter der Telefonnummer 0395 3500-999. Von Vorteil ist es dabei, wenn Sie Ihre aktuellen Zählerstände wissen. >>nach oben<< 6. Kann ich im Jahr auch Zählerstände übergeben und wann findet die nächste planmäßige Ablesung statt? Ja, Sie können im Abrechnungsjahr Ihre aktuellen Zählerstände zusammen mit dem Ablesedatum übermitteln. Neben der Berücksichtigung bei Preisänderungen, kann mit dem Zählerstand auf Wunsch die Höhe des aktuellen Abschlages überprüft werden. Zum Jahresende 2009 erfolgt die nächste planmäßige Ablesung der Zählerstände. >>nach oben<< 7. Warum wird der Gasverbrauch auf der Rechnung in kWh abgerechnet und wie erfolgt die Umrechnung von m³ in kWh? Erdgas ist ein Naturprodukt. Da der Energie- und Wärmegehalt je Kubikmeter Gas schwankt, wird Gas nicht direkt nach Kubikmetern, sondern nach seinem Wärmeinhalt in Kilowattstunden (kWh) abgerechnet. Dies wird thermische Gasabrechnung genannt. Die abgenommene Gasmenge wird am Zähler in Kubikmetern (m³) gemessen. Die Umrechnung von Kubikmetern in Kilowattstunden erfolgt unter Berücksichtigung des so genannten Gasfaktors: Gasmenge in kWh = Gasmenge in m³ x Gasfaktor Der Gasfaktor wird uns monatlich von unserem Vorlieferanten mitgeteilt und schwankt zwischen 10,9 bis 11,3. Wenn Sie Ihren Gasverbrauch von m³ in kWh umrechnen möchten, rechnen Sie einfach mit dem Durchschnittswert 11,0. >>nach oben<< 8. Wie ermittelt sich der Gasfaktor? Was bedeutet Brennwert und Z-Zahl (Gasabrechnung)? Der Gasfaktor setzt sich aus dem Brennwert und dem jeweiligen physikalischen Zustand des Gases zusammen. Gasfaktor = Brennwert x Zustandszahl Der Brennwert (Normbrennwert) des gelieferten Erdgases wird nach dem Eichgesetz ständig unter Normbedingungen von unserem Gaslieferanten ermittelt und monatlich mitgeteilt. Am Gaszähler weichen Druck und Temperatur und damit der Wärmeinhalt des Erdgases vom Normzustand ab. Der Zustand des Gases wird in der so genannten Zustandszahl (Z-Zahl) erfasst. In dieser Größe werden der Versorgungsdruck, der mittlere Umgebungsdruck und die mittlere Temperatur berücksichtigt. Die thermische Abrechnung von Gas erfolgt unter Beachtung der Richtlinien des DVGW-Arbeitsblattes G 685. >>nach oben<< 9. Wie wird der Gartenwasserzähler abgerechnet? Der Gartenwasserzähler ist in der Kundenanlage hinter dem Haupttrinkwasserzähler installiert. Er misst die Menge Gartenwasser, für die zwar ein Trinkwasserentgelt, aber keine Abwassergebühr bezahlt werden muss. Bei der Abrechnung erscheint der Gartenwasserzähler nicht beim Trinkwasser, sondern beim Abwasser, da die verbrauchte Gartenwassermenge bereits in der vom Haupttrinkwasserzähler gemessenen Menge enthalten ist. Wichtig ist der Gartenwasserzähler für die Ermittlung der Abwassergebühr. Hierbei wird die auf dem Gartenwasserzähler abgelesene Menge von der Abwassermenge abgezogen, da für Gartenwasser keine Abwassergebühr fällig wird. >>nach oben<< 10. Warum ist auf meiner Rechnung der zu zahlende Betrag negativ? Im kaufmännischen Bereich werden positive Beträge mit einem Minus versehen. Ihre Jahresrechnung hat im Endergebnis ein Guthaben, welches wir Ihnen erstatten. Bei bekannter Kontoverbindung überweisen wir Ihnen das Guthaben auf Ihr Konto unter Angabe der Kontonummer und Bankleitzahl. Bei nicht bekannter Bankverbindung erscheint der Hinweis: Bitte teilen Sie uns Ihre Bankverbindung zur Überweisung Ihres Guthabens mit. >>nach oben<< 11. Warum ist die Einzelaufstellung in verschiedene Blöcke unterteilt? Die Einzelaufstellung enthält in der Regel mehrere Abrechnungsblöcke. Für jede Versorgungsleistung wird bei Änderung der Preise bzw. bei Zählerwechsel oder ähnlichem ein neuer Abrechnungsblock dargestellt, um für Sie die entsprechende Transparenz zu erreichen. Hierdurch wird sichergestellt, dass jeder Abrechnungsblock sich auf einen Verbrauchswert bezieht, der durch einen Anfangs- und Endzählerstand beschrieben wird und für den ein einheitlicher Preis gilt, was Ihnen die Nachvollziehbarkeit der Berechnung erleichtern soll. Werden für eine Versorgungsleistung mehrere Abrechnungsblöcke dargestellt, wird eine gesonderte Gesamtsummenzeile mit dem Bruttobetrag in EUR und dem abgerechneten Verbrauch ausgewiesen. >>nach oben<< 12. Warum wird bei mir ein geschätzter Zählerstand ausgewiesen? Wie wurde der geschätzte Zählerstand ermittelt? Ein Zählerstand wird als geschätzt gekennzeichnet, wenn bei der Ablesung der Zähler nicht zugänglich war. Nach der Information über die Zählerablesung versucht der Ableser bis zu zweimal den Zählerstand zu ermitteln. Ist auch beim zweiten Ableseversuch der Zugang zum Zähler nicht möglich, wird dem Kunden eine Selbstablesekarte zugestellt. Werden bis zur Abrechnung keine Ableseinformationen übergeben, wird der Zählerstand in der Regel anhand des Vorjahresverbrauchs geschätzt. Ist uns kein Vorjahresverbrauch bekannt, wird der Zählerstand anhand typischer Verbrauchsmuster für Haushaltskunden ermittelt. >>nach oben<< 13. Warum wird bei mir ein berechneter Zählerstand ausgewiesen? Wie wurde der Zählerstand berechnet? Ändert sich innerhalb eines Jahres der Preis für eine Versorgungsleistung, so erfolgt die Aufteilung der Verbrauchswerte üblicherweise nach berechneten Zählerständen. Dabei berücksichtigen wir Ihren Jahresverbrauch und typische Verbrauchsmuster für Haushalts- bzw. Gewerbekunden. >>nach oben<< 14. Warum erfolgt beim Strom eine separate Ausweisung der Stromsteuer und des Arbeitspreises? Die Stromsteuer ist in den vergangenen Jahren mehrfach geändert worden. Um die Abrechnung transparent zu gestalten, werden die Stromsteuer und der Arbeitspreis getrennt dargestellt. So können vom Kunden Steuer- und Preisänderungen getrennt bewertet werden. Einige Gewerbeunternehmen benötigen die getrennte Ausweisung aus steuerlichen Gründen. >>nach oben<< 15. Warum erfolgt beim Schmutzwasser der Zusatz "Trinkwassermenge gilt als eingeleitete Schmutzwassermenge"? Die in das Kanalsystem eingeleitete Schmutzwassermenge wird nicht durch einen Zähler erfasst. Entsprechend den jeweiligen Satzungen über die Abwassergebühren wird die Menge des eingeleiteten Schmutzwassers mit der Menge des verbrauchten Trinkwassers gleichgesetzt. >>nach oben<< 16. Warum steht bei mir als Ablesedatum der 31.12.2008? Der Ableser war an einem anderen Tag bei mir. Die Jahresablesung wurde zum Jahresende 2008 in einem Zeitraum von etwa 14 Tagen durchgeführt. Aus Gründen der Vereinfachung wurden diese Ablesewerte auch als Zählerstand zum Abrechnungsdatum 31.12. gesetzt. So umfasst der Abrechnungszeitraum das vollständige Verbrauchsjahr 2008. Die bei dieser üblichen Verfahrensweise entstehende Abweichung ist sehr gering. Selbstverständlich kann auch ein durch den Kunden am 31.12. abgelesener Zählerstand verarbeitet werden. >>nach oben<< 17. Deckt sich der als "Ihre Zahlungen" ausgewiesene Betrag mit meinen getätigten Überweisungen/Einzahlungen? Ja, insofern es sich um Zahlungen für Versorgungsleistungen handelt und sich diese auch auf den Berechnungszeitraum beziehen. Zahlungen, die z. B. das Vorjahr betreffen, finden bei der Darstellung keine Berücksichtigung. >>nach oben<< 18. Meine Abschläge muss ich am 30. des laufenden Monats zahlen, ist das richtig? Ja, die Abschlagszahlungen werden rückwirkend zum Monatsende fällig. >>nach oben<< 19. Was bedeutet "TAD" in der Abrechnung für Multimedia/Kabelfernsehen? TAD steht für "Teilnehmeranschlussdose". Der Begriff wird in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Kabelfernsehversorgung (AGB Medianet) erläutert. Für Haushaltskunden wird der monatliche Preis je Wohneinheit erhoben, wobei davon ausgegangen wird, dass je Wohneinheit eine Teilnehmeranschlussdose (TAD) zur Abrechnung gelangt. >>nach oben<< 20. Warum sind der Rechnung die Stromkennzeichnung und das Preisblatt für die Netznutzungsentgelte beigefügt? Die Versorgungsunternehmen wurden mit Inkrafttreten des neuen Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) verpflichtet, ihre Kunden über die Stromherkunft zu informieren. Hierbei sind die Daten von neu.sw im Vergleich mit Deutschland dargestellt. Das Preisblatt für die Netznutzungsentgelte wird ebenfalls aufgrund des EnWG als Anlage beigefügt, damit Sie auch über diesen Preisbestandteil informiert sind. >>nach oben<< |