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Das passiert nicht oft: Die Neubrandenburger Stadtwerke GmbH (neu.sw) bauen derzeit ein Umspannwerk um. Es ist ein besonderes Projekt, auch für erfahrene Stromfachleute, denn einmal aufgebaut, arbeiten solche technischen Anlagen mehrere Jahrzehnte.

Das Umspannwerk Fünfeichen wird derzeit umgebaut. © neu.sw

Das „neue“ Umspannwerk in Fünfeichen hat neu.sw vom Stromversorger E.DIS erworben. Die Schaltanlagen dort sind inzwischen mehr als 40 Jahre alt. Nun wird die Technik modernisiert – unter anderem mit sogenannten gasisolierten Schaltanlagen, die ferngesteuert funktionieren, aber auch per Hand bedient werden können. Insgesamt investieren die Stadtwerke 1,4 Millionen Euro.

Die neuen Schaltanlagen im Umspannwerk Fünfeichen: moderne Technik,
die sowohl ferngesteuert als auch händisch funktioniert. © neu.sw

neu.sw betreibt damit nun insgesamt drei Umspannwerke. Die beiden anderen stehen in der Warliner Straße auf dem Gelände des Gas- und Dampfturbinenheizkraftwerks (GuD-HKW) und in Zirzow, etwas außerhalb der Stadt.


Neues Mittelspannungskabel notwendig

Im Zuge des Umbaus ist aktuell außerdem noch ein weiteres, wichtiges Projekt in Arbeit. Bis Ende dieses Jahres werden auf einer rund 5,5 Kilometer langen Strecke zwei Mittelspannungskabelsysteme verlegt. Ausgehend vom Umspannwerk Fünfeichen zieht sich die Trasse über den Steepenweg, wo die Arbeiten schon beendet sind, und verläuft weiter in Richtung John-Schehr- und Wilhelm-Külz-Straße, am Lindebach entlang Richtung Ortsumgehung, über die Sponholzer Straße und endet am Umspannwerk in der Warliner Straße. Die Kosten belaufen sich auf 2 Millionen Euro.

Die neue Mittelspannungskabeltrasse ermöglicht eine kostengünstige, einfache und flexible Steuerung des Stromnetzes. Möglichen Netzengpässen wird damit vorgebeugt. Durch den Bau des Kurzzeitwärmespeichers und der Power-to-Heat-Anlage werden die Erzeugungsanlagen des GuD-HKW zukünftig flexibel eingesetzt. Auch darauf wird mit der neuen Kabeltrasse reagiert, sodass der effiziente und sichere Betrieb des Stromnetzes auch unter diesen Bedingungen möglich bleibt. Weiterhin kann neu.sw auf künftig steigende Anforderungen, wie die Digitalisierung und den zunehmenden Ausbau der erneuerbaren Energien sowie der Elektromobilität flexibel reagieren.

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