Rund um unser neu.sw Trinkwasser halten sich einige Mythen. Woher kommt unser Wasser wirklich? Wird es behandelt? Und ist es tatsächlich so gesund und günstig, wie oft behauptet wird? Wir räumen mit den häufigsten Irrtümern auf und zeigen, was wirklich hinter unserem Trinkwasser steckt.
Weltwassertag: Wir klären Mythen auf
Mythos 1: Unser Trinkwasser kommt aus dem Tollensesee
Wir gewinnen unser Wasser über 24 Brunnen in Neubrandenburg sowie in einigen umliegenden Gemeinden. Es stammt nicht aus dem Tollensesee, sondern aus unterirdischen Grundwasserleitern, die bereits während der Eiszeit entstanden sind. In den lockeren Gesteinsschichten aus Sand und Kies kann das Wasser besonders gut gespeichert werden.
Mythos 2: Das Trinkwasser wird mit Chemikalien behandelt
Im Normalbetrieb ist keine Desinfektion erforderlich; sie erfolgt nur auf Anweisung des Gesundheitsamtes, wobei die Betroffenen vorher informiert werden. Dank der eiszeitlich entstandenen Bodenschichten ist das Grundwasser gut geschützt. Daher müssen wir es nicht desinfizieren. Lediglich natürlich vorkommendes Eisen und Mangan werden vor der Einspeisung herausgefiltert.
Mythos 3: Das Leitungswasser kann man nicht trinken
Unser Trinkwasser kann bedenkenlos direkt aus der Leitung getrunken werden. Es zählt zu den am strengsten kontrollierten Lebensmitteln. Durch regelmäßige Laboruntersuchungen überwachen wir die Qualität und erkennen mögliche Risiken frühzeitig.
Mythos 4: Leitungswasser verursacht hohe Kosten
Die Nutzung von Trinkwasser spart Kosten, weil die zentrale Versorgung besonders effizient ist und Aufwand für Beschaffung und Transport entfällt. In der Mecklenburgischen Seenplatte verbraucht jede Person etwa 102 Liter täglich, dafür zahlen neu.sw Kunden rund 39 Cent.
Mythos 5: Das Trinkwasser hier ist ungesund
Das Neubrandenburger Trinkwasser hat eine sehr gute Qualität und enthält wichtige Mineralien. Der Gehalt an Calcium und Magnesium unterstützt die tägliche Mineralzufuhr sowie die Knochen- und Muskelgesundheit.
© Betriebsingenieur Tino und seine Kollegen sorgen für bestes Trinkwasser. Foto: neu.sw/Emily Kowal