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Es kann losgehen! Am Pfingstwochenende sticht unser neu.sw Linienschiff Rethra erstmals in diesem Jahr wieder in See. Die Saison startet Corona-bedingt vier Wochen später als geplant – und wir müssen natürlich Auflagen erfüllen. Die aber sind überschaubar. Wir freuen uns, dass die „alte Dame“ endlich wieder mit Gästen auf Tour gehen darf.

Alles ist vorbereitet. Unsere Kapitäne Peter Wisotzky und Ralf Burmeister freuen sich auf die Rethra-Saison. © neu.sw

Es können nun etwa 35 Passagiere mitfahren. Das sind rund halb so viele wie sonst üblich. Deshalb empfiehlt sich eine Anmeldung unter 0395 3500 – 524 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Auf unserem Schiff gelten die bekannten Corona-Regeln: Mindestabstand von 1,5 Metern und Hände reinigen. Ein Desinfektionsspender steht im Fahrgastraum bereit. Eine Mund-Nasen-Bedeckung wird empfohlen. Unsere Kapitäne tragen eine Schutzmaske, wenn sie das Fahrgeld kassieren oder im Fahrgastraum unterwegs sind.

So steht den maritimen Rundfahrten auf dem Tollensesee nichts mehr im Weg. Die 23 Meter lange, 4 Meter breite und 180 PS starke Rethra startet am 30. Mai zum ersten Mal und legt dann außer montags und freitags regelmäßig um 10.30 Uhr und 14.00 Uhr vom Anleger am Badehaus ab. Am Pfingstmontag fährt das Schiff ebenfalls zu diesen Zeiten los. Ab Ende Juni kommen dann die beliebten Fahrten über die Lieps dazu. Außerhalb des Fahrplans kann die Rethra auch in diesem Jahr für Sonderfahrten gebucht werden. Anfragen für diese Touren bitte ebenfalls unter 0395 3500 – 524 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Auf dem Schiff werden die Fahrgäste durch einen Bildschirm über die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Geschichten rund um den See informiert. Auch die Kapitäne können die eine oder andere Anekdote erzählen. An Bord gibt es Snacks und Getränke, Selbstverpflegung ist wie immer erlaubt. In der vergangenen Saison zählten die Neubrandenburger Verkehrsbetriebe als Betreiber der Rethra mehr als 8 300 Passagiere.

Die Kapitäne haben das Schiff vor ein paar Wochen gemeinsam mit Werftarbeitern auf Vordermann gebracht. © neu.sw

Die Corona-Pause haben wir übrigens nicht tatenlos verstreichen lassen. Das Linienschiff ist in der ersten Mai-Hälfte einer großen Wartung unterzogen worden. Fachleute der Schiffswerft Horn aus Wolgast und unsere beiden Kapitäne haben die 54 Jahre alte Rethra wieder auf Vordermann gebracht. Ein neuer Anstrich schützt sie nun wieder vor Fäulnis, Muschelbesatz und Rost. Motordurchsicht und Ölwechsel sind erledigt. Das Steuerhaus ist instandgesetzt. Kurzum: Alles ist bereit.
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