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Das Coronavirus lässt das öffentliche Leben stillstehen. Und trotzdem müssen natürlich viele Menschen Tag für Tag zur Arbeit. Weil nicht jeder ein Auto hat, sind es in Neubrandenburg auch unsere Busfahrer, die nach wie vor ihren Job machen.

NVB-Busfahrer Marcel Kuhlow im Einsatz. Foto: neu.sw

Sie sind für diejenigen da, die zum Krankenhaus, zum Supermarkt oder zum Arzt müssen! Und sie machen das auch jetzt gern, obwohl so vieles anders ist. Den morgendlichen Trubel im Bus, wenn die Kinder zur Schule fahren, den gibt es jetzt nicht. Auf den Touren durch die Stadt geht es viel ruhiger zu, erzählt Busfahrer Marcel Kuhlow. Aktuell sind weit weniger Fahrgäste als üblich unterwegs. Seit dem 19. März gilt daher der Sonntagsfahrplan auch montags bis freitags und sonnabends. Die Schichtpläne werden so abgestimmt, dass es - gerade jetzt, wo die Betreuungseinrichtungen geschlossen sind - bei Kollegen mit Familie möglichst auch mit der Kinderbetreuung passt. Eine große Erleichterung, sagt Marcel Kuhlow: "So kann ich mir die Zeit für meinen kleinen Sohn mit meiner Frau teilen."

Zu ihrem eigenen Schutz sind unsere Busfahrer im Dienst weitgehend gegen das Risiko einer Ansteckung geschützt. Die Vordertür bleibt zu, der Zugang zum Fahrer im Bus ist abgesperrt. Es werden keine Tickets mehr verkauft, die Fahrscheinpflicht ist aufgehoben. Und natürlich werden die Busse der Neubrandenburger Verkehrsgesellschaft (NVB) täglich desinfiziert.

Wie überall gilt auch in unseren Bussen das Abstandsgebot. Jeder Gast soll möglichst separat sitzen. Dadurch sind selbst die großen Fahrzeuge hin und wieder "voll" besetzt und einige Fahrgäste können nicht gleich mit. "Dann gibt es einen Hinweis, dass sie bitte auf den 'Verstärker' warten sollen, sagt Marcel Kuhlow. Seine Erfahrung: "Bisher waren die Reaktionen verständnisvoll." Und es dauert auch nur wenige Minuten, bis der Ersatzbus eintrifft, der nun immer eigens für solche Fälle bereitsteht. Nicht gedacht ist er übrigens dafür, Spazierfahrten abzusichern. Hin und wieder gibt es Menschen, die ihre freie Zeit jetzt für Stadtrundfahrten nutzen. Bemerken die Fahrer das, bitten sie darum, genau das nicht zu tun. Denn: Sie sind jetzt für diejenigen da, die dringend auf Transporte angewiesen sind: zum Krankenhaus, zum Supermarkt oder zum Arzt.
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