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Duschen, Spülen, Wäsche waschen – wer Wasser nutzt, verursacht Abwasser. Damit das nicht ungefiltert in die Umwelt gelangt, sorgen unsere Neubrandenburger Wasserbetriebe (neu-wab) dafür, dass es optimal gereinigt in die Natur zurückgelangt – nicht nur am Weltwassertag.

Ein Blick auf die CAST-Becken der Neubrandenburger Wasserbetriebe. © neu.sw

In Neubrandenburg werden Niederschlagswasser (Regen, Schnee) und Schmutzwasser (verschmutztes Trinkwasser, Fäkalien) in getrennten Kanalsystemen unterirdisch aus Unternehmen und Wohnhäusern zur Kläranlage in der Jahnstraße geleitet. Allein 4 Millionen Kubikmeter Schmutzwasser kommen dort jedes Jahr an.

Zunächst werden in einer ersten Reinigungsstufe im Vorklärbecken feste Stoffe mit Rechen und Sandfang mechanisch aus dem Abwasser gefischt. Feinere Stoffe sinken auf den Boden und bilden dort den Klärschlamm, der später im Faulturm zersetzt werden kann. Um etwa Phosphor im Wasser zu reduzieren, kommen später chemische Stoffe wie Eisen- und Aluminiumsalz zum Einsatz.

In einer letzten – biologischen – Reinigungsstufe entziehen Bakterien dem Abwasser mit Hilfe von zugegebenem Sauerstoff organische Nährstoffe. Die Bakterien bilden aufgrund des guten Nahrungsangebots den sogenannten Belebtschlamm. In Neubrandenburg kommt mit dem CAST-Verfahren eine moderne Variante dieser Methode zum Einsatz. Das gereinigte Wasser wird schließlich in die Tollense eingeleitet und so in den natürlichen Wasserkreislauf zurückgeführt.

Feuchttücher gehören nicht in die Toilette

Weltweit landen immer noch rund 80 Prozent der Abwässer ungefiltert wieder in der Umwelt. Weltweit gehört aber Deutschland zu den Vorbildern bei der Abwasserbeseitigung. Probleme gibt es dennoch. Toiletten – und damit die Abwasserleitungen – werden oft als Mülleimer missbraucht. Speisereste ziehen dann Ratten im Kanalsystem an, Medikamente belasten das Wasser zusätzlich und Feuchttücher verstopfen die Rohre und Pumpen, weil sie sich nicht zersetzen. Deshalb gehört nur Toilettenpapier in die Toilette. Alles andere ist ein Fall für die reguläre Müllentsorgung, nicht für unsere Neubrandenburger Wasserbetriebe.

Sie wurden 2016 als 100%ige Tochtergesellschaft der Neubrandenburger Stadtwerke GmbH gegründet. Die GmbH betreibt zum einen die öffentlichen Abwasserbeseitigungsanlagen der Stadt Neubrandenburg. Zum anderen sichert sie die öffentliche Abwasserbeseitigung der Tollenseufer Abwasserbeseitigungsgesellschaft mbH (TAB). Dazu gehören die Stadt Burg Stargard, der Abwasserbeseitigungszweckverband Tollensesee sowie die Gemeinden Blankenhof, Neverin, Neuenkirchen, Trollenhagen, Wulkenzin, Woggersin und Zirzow.
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