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36 Meter hoch und seit Kurzem komplett verschweißt: Der Kurzzeitwärmespeicher, der auf dem Gelände des Gas- und Dampfturbinenheizkraftwerks (GuD) steht. Der Speicher wird seit dem 28. Januar 2020 mit Wasser befüllt. Steffen Asmus, Betriebsingenieur bei neu.sw, erklärt die nächsten Schritte und die Funktionsweise des Speichers bevor der Stahl-Koloss Ende des Jahres in Betrieb genommen wird.

Die Befüllung des Kurzzeitwärmespeichers auf
dem Gelände des GuD hat begonnen. ©neu.sw

Der Kurzzeitwärmespeicher steht: Wie geht es weiter?
Am 28. Januar haben wir mit dem Befüllen des Speichers begonnen. Mithilfe einer mobilen Wasseraufbereitungsanlage, die sich vor dem Kurzzeitwärmespeicher befindet, wird das Trinkwasser chemisch entmineralisiert, um später Ablagerungen und Korrosion im Fernwärmenetz zu verhindern. Das Wasser läuft rund um die Uhr, 24 Stunden täglich und wird durch die Anlage gesteuert sowie zusätzlich von neu.sw Mitarbeitern überwacht und mehrmals täglich kontrolliert. Am Ende befinden sich 23 Millionen Liter Fernwärmewasser im Kurzzeitwärmespeicher.

Das Innenleben der mobilen Wasseraufbereitungsanlage. ©neu.sw

Wie lange dauert das Befüllen des 36 Meter hohen Stahl-Kolosses?
Das können wir nicht genau voraussagen, weil hier viele Faktoren eine Rolle spielen, aber wir rechnen mit bis zu 40 Tagen.

Durch Schläuche wie diesen werden insgesamt 23 Millionen
Liter Wasser in den Speicher gepumpt. ©neu.sw

Laufen weitere Arbeiten parallel?
Währenddessen das Wasser in den Speicher läuft, werden die Schweißnähte auf Dichtigkeit kontrolliert. Außerdem wird der Wärmespeicher gedämmt und isoliert. Am Ende wird noch das neu.sw Logo angebracht. Auch am Pumpenhaus wird weiter gebaut. In dessen Inneren befindet sich die Power-to-Heat-Anlage, die den überschüssigen Strom in Wärme umwandelt.

Links der eingerüstete Wärmespeicher, rechts
daneben das Pumpenhaus. ©neu.sw

Wie funktioniert der Wärmespeicher?
Stark vereinfacht funktioniert der Speicher wie eine Thermoskanne, die ideal isoliert ist. Im Zusammenspiel mit der Power-to-Heat-Anlage wird er aber besonders wertvoll. Denn dann wird überschüssiger, grüner Strom mithilfe von drei Elektrodenkesseln, die eine Leistung von jeweils 10 Megawatt haben, in Wärme umgewandelt. Diese kann im Speicher eingelagert werden, um sie genau dann zu verwenden, wenn sie gebraucht wird. So können rund 30 Windkraftanlagen weiterlaufen, die bei Überlast eigentlich heruntergefahren werden müssen.

Welche Vorteile hat der Kurzzeitwärmespeicher?
Durch die Inbetriebnahme werden Treibhausgase reduziert und Erdgas eingespart. Weiterhin kann die Energieerzeugung im GuD flexibler und effizienter organisiert werden. Auch die Versorgungssicherheit der Kunden wird erhöht.
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