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Gute Nachrichten für viele Haushalte und Unternehmen, die in der Mecklenburgischen Seenplatte bislang noch nicht vom schnellen Internet profitieren. Der Bund und das Land Mecklenburg-Vorpommern stellen zusätzliches Geld für den Breitbandausbau zur Verfügung. Damit können jetzt auch die verbliebenen „weißen Flecken“ ans Glasfasernetz angeschlossen werden. Im Rahmen des Projektes ist der Bau der Hausanschlüsse für die Eigentümer kostenlos.


Bild: neu.sw

In den fünf Gebieten rund um Stavenhagen, Friedland, Altentreptow, Penzlin und Burg Stargard wird das die neu-medianet GmbH tun. Das Tochterunternehmen der Neubrandenburger Stadtwerke (neu.sw) ist hier vom Landkreis Mecklenburgische Seenplatte bereits mit dem Breitbandausbau beauftragt und wird nun auch den Lückenschluss übernehmen. Insgesamt können knapp 4300 Haushalte und Unternehmen profitieren. Für die zusätzlichen Aufgaben erhält die neu-medianet rund 20,8 Millionen Euro. Die Nachträge zu den Zuwendungsverträgen wurden jetzt unterzeichnet.

Weiße Flecken sind ländliche Gebiete, die beim bisherigen Bundesprogramm zum Breitbandausbau nicht berücksichtigt wurden. Entweder, weil die Objekte zum Zeitpunkt der Erhebung zumindest theoretisch mit Datenraten von mindestens 30 Megabit pro Sekunde versorgt waren oder weil der Ausbau der Datenautobahn zunächst von privaten Unternehmen angekündigt war. Ist das nicht gelungen beziehungsweise liegt die tatsächliche Internetgeschwindigkeit unter der Schwelle von 30 Megabit pro Sekunde, greift die neue Förderung. Die entsprechenden Adressen wurden in einem separaten Verfahren vom Landkreis ermittelt.

Die Zahl der zusätzlichen Hausanschlüsse ist regional unterschiedlich. So sind es zum Beispiel im Projektgebiet MSE 22_10 (Stavenhagen-Land) rund 260 zusätzliche Objekte. Im Projektgebiet MSE 24_21 (Friedland und Umgebung) wurden rund 1 400 Objekte neu in die Förderung aufgenommen. Die Gebäude können kostenlos ans Glasfasernetz angeschlossen werden.

„Bund und Land haben den flächendeckenden Ausbau mit Breitband versprochen. Deshalb war es für uns selbstverständlich, dass diese Mittel nachgereicht werden. Wir sind sehr froh, dass nun auch die besagten Lücken im Zuge der schon begonnenen Baumaßnahmen geschlossen werden können“, sagte Landrat Heiko Kärger.

„Wir freuen uns über die Erweiterung der Aufträge und das Vertrauen in unser Unternehmen. Unsere Kollegen im Breitbandausbau haben oft erlebt, dass die Menschen enttäuscht waren, wenn sie im Rahmen dieses Projektes trotz schlechter Internetversorgung nicht ans Glasfasernetz angeschlossen werden konnten. Jetzt ist die Förderung auch für sie da“, sagt Ingo Meyer, Sprecher der neu.sw Geschäftsführung. Zum zeitlichen Ablauf erklärt er: „In allen fünf Projektgebieten wird bereits gebaut. Die bestehenden Terminplanungen bleiben deshalb weitgehend unangetastet. Die zusätzlichen Objekte werden im Anschluss daran realisiert. Wir informieren, wenn es so weit ist. Unsere Planungen haben begonnen und können wegen des großen Umfangs je nach Projektgebiet bis zu drei Monate dauern.“

Der Verfügbarkeitscheck unter www.glas-nost.de ist bereits entsprechend überarbeitet. Für alle Gebiete gilt, dass nach Eingabe der Adresse überprüft werden kann, ob das eigene Gebäude nun auch förderfähig ist. Im ersten Projektgebiet „Stavenhagen Land“ sind die Arbeiten zum Breitbandausbau inzwischen auf der Zielgeraden. Hier sind zusätzlich auch schon die voraussichtlichen Bautermine benannt.

 

www.glas-nost.de ist die begleitende Internetseite zum Glasfaserausbau Nordost der neu-medianet GmbH. Hier finden Sie auch weitere Informationen. Der Landkreis informiert über den gesamten Breitbandausbau in der Mecklenburgischen Seenplatte unter lk-mecklenburgische-seenplatte.de/Breitband/.
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