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Wichtig für Vermieter und Bauherren!
Primärenergiefaktor der Fernwärme in Neubrandenburg


Die Neubrandenburger Stadtwerke haben sich den Primärenergiefaktor ihrer Fernwärme zertifizieren lassen. Der Primärenergiefaktor ist mit 0,15 einer der niedrigsten in Deutschland.

Damit können Häuslebauer und Sanierer von Gebäuden Geld beim Gebäudewärmeschutz sparen, denn der Primärenergiefaktor geht beim Neubau und bei der Sanierung mit in die Berechnungen des Architekten oder des Bauplaners für den Energieausweis ein. Je günstiger – also je niedriger - der Primärenergiefaktor ist, der bei der Energieversorgung eines Gebäudes ausgewiesen wird, desto niedriger sind die gesetzlichen Anforderungen an die Dämmung von Dach, Fenstern und Wänden.

Günstiger Primärenergiefaktor für umweltfreundliche Fernwärme aus Kraft-Wärme-Kopplung

Die Energieeinsparverordnung legt für alle Energieträger (zum Beispiel Strom, Heizöl, Erdgas, Fernwärme) Primärenergiefaktoren fest. Dieser ist ein Maß für das Verhältnis von eingesetzter Primärenergie (einschließlich der vorgelagerten Prozesse z. B. bei der Stromerzeugung) zu abgegebenen Endenergie. Je günstiger - also je niedriger - der Primärenergiefaktor ist, der bei der Wärmeversorgung eines Gebäudes ausgewiesen wird, desto niedriger sind die gesetzlichen Anforderungen an die Dämmung von Dach, Wänden und Fenstern des Gebäudes.

In das zentrale Fernwärmenetz der Stadt Neubrandenburg wird hauptsächlich Fernwärme eingespeist, die im Gas- und Dampfturbinenkraftwerk im Kraft-Wärme-Kopplungsverfahren (KWK) erzeugt wird. Das heißt unter Einsatz des Primärenergieträgers Erdgas werden Strom und Fernwärme gleichzeitig produziert - deshalb ist hier die Ausnutzung des eingesetzten Erdgases besonders hoch. Daneben wird auch noch Erdwärme und Wärme aus der Verbrennung von Klärgas – beide mit Primärenergiefaktor 0 – eingespeist. Die Vorteile zeigen sich im Primärenergiefaktor für Fernwärme. Die Neubrandenburger Fernwärme wurde mit dem Faktor 0,15 zertifiziert, während der Pauschalwert (DIN) für Fernwärme, die in KWK erzeugt wird, 0,7 beträgt.

Was ist wichtig für Hauseigentümer und Planer?

Die Anforderungen an die Energieeffizienz von Gebäuden sind in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Die Energieeinsparverordnung begrenzt z.B. den maximal zulässigen Jahresprimärenergiebedarf eines Gebäudes. Dieser errechnet sich aus dem Produkt des zu erwartenden jährlichen Endenergiebedarfs für Heizung, Klimatisierung und Warmwasserbereitung und des sogenannten Primärenergiefaktors.

Der Primärenergiefaktor ist ein Maß für die Effizienz, mit der die Primärenergie für Heizzwecke nutzbar gemacht wird. Ein niedriger Primärenergiefaktor ermöglicht Ihnen daher eine kostengünstige und einfache Erfüllung der strengen gesetzlichen Vorgaben. Gleichzeitig erleichtert Ihnen der niedrige Primärenergiefaktor unserer Fernwärme auch die Inanspruchnahme der Fördermöglichkeiten der KfW Bankengruppe.

Programme der KfW, bei denen der Primärenergiefaktor Berücksichtigung findet, sind u.a. Nr. 151 und Nr. 152. Weitere Programme finden sie hier.

Mit einem ebenfalls zertifizierten Wert von 94,1 % Anteil der in Kraft-Wärme-Kopplung erzeugten Fernwärme in Neubrandenburg werden auch die Anforderungen aus dem „Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz“ erfüllt. Hier wird im § 7 Abs. 3 gefordert, dass bei Deckung des Wärmeenergiebedarfs von Gebäuden aus Fernwärme, diese mindestens zu 50 % aus KWK-Anlagen stammen muss.

neu.sw empfiehlt Fernwärme.
Denn wer mit Fernwärme heizt, kann beispielsweise die Kosten für die Wärmedämmung und die Verglasung und damit die Ausgaben für die Gebäudesanierung oder den Neubau verringern.

Weitere Informationen


Zertifikat Primärenergiefaktor

Für weitere Informationen steht Ihnen Herr Sascha Steiner telefonisch unter 0395 3500-160 oder unter E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gern zur Verfügung.